Willkommen auf der Seite des Runden Tisches der St.-Georgsgemeinde in Paderborn.

Im Anschluss an die Messe vom Letzten Abendmahl (Gründonnerstag, 14.04.) gestalten verschiedene Gruppen und Verbände der Gemeinde Ölbergstunden bis 00:30.
Die Ölbergstunden sind angelehnt an das Ausharren Christi im Gebet vor der Passion an Karfreitag. Die Meditationen und Gebete finden vor dem Allerheiligsten statt und führen in die Stimmung des Dazwischen zwischen Gemeinschaft-Verlassenheit-Angst und Hoffnung ein und greifen aktuelle Fragen der Zeit auf.
Folgendes Programm ist vorgesehen:
Ab ca. 21.15 bis 22.00 gestaltet die Frauengemeinschaft eine Gebetsstunde, die darauffolgende Einheit von 22.00 – 22.45 steht unter dem Titel „Zweifel an Gott“. Im Anschluss folgt bis 23.30 eine Meditation und Bildbetrachtung mit Werken von Sieger Köder und eine Gebetsstunde mit dem Titel „letzte Liebesnacht“ von 23.30 bis 00.15. Die Ölbergstunden enden mit dem Nachtgebet von 00.15 – 00.30.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Teilnahme an einzelnen Einheiten ist selbstverständlich möglich.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Gespräche über Tabuthemen

In loser Folge widmet sich diese Reihe verschiedenen Themen, die in der kath. Kirche tabuisiert sind oder es lange waren, denn: Es ändert sich etwas.
Menschen finden den Mut, darüber zu sprechen, dass ihnen unter dem Dach der kath. Kirche sexuelle Gewalt angetan wurde und werden in der Öffentlichkeit gehört.
Immer weniger Menschen akzeptieren, dass sie aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Sexualität und Partnerschaft oder dem Scheitern ihrer Ehe in der Kirche benachteiligt werden.
Beim Reformprozess „Synodaler Weg“ kommen diese Themen in einer nie zuvor erlebten Weise auf den Tisch.

Bitte melden Sie sich auf www.kefb.de oder telefonisch unter 02931-5297610 zu den Veranstaltungen dieser Reihe an. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wenige Tage vor dem Termin erhalten Sie den Zugangs-Link zum digitalen Raum in „BigBlueButton“. Technische Voraussetzungen: Internetfähiger PC, Laptop oder Smartphone

Dienstag, 22. Februar 2022, 19 Uhr – Das Tabu des sexuellen Missbrauchs
Gespräch mit Frau Prof. Dr. Nicole Priesching und Dr. Christine Hartig, Universität Paderborn
Im Dezember wurden die Zwischenergebnisse der Studie „Missbrauch im Erzbistum Paderborn“
veröffentlicht. Die beiden verantwortlichen Wissenschaftlerinnen beschrieben in einem Interview mit dem DOM (Nr. 48/21), dass es im Erzbistum Paderborn in den Jahren 1941-2002 ein „systemisches Beschweigen“ der Vorfälle gab.
Viele Menschen sind buchstäblich sprachlos angesichts der Zahlen, der erschütternden Berichte von Betroffenen und der erschreckenden Befunde der bisher veröffentlichten Studien und Gutachten.
Mit dieser Veranstaltung möchte die KEFB einen Raum bieten, sich mit den Zwischenergebnissen der Studie auseinanderzusetzen und einen Beitrag zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Erz-
bistum Paderborn leisten.

Über die Studie:
Das Erzbistum hat die Universität Paderborn mit einer Studie über die Jahre 1941-2002 beauftragt. Am Fachbereich Kirchen- und Religionsgeschichte werden dabei nicht nur Akten gesichtet, sondern auch Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geführt. Die Missbrauchsfälle werden sowohl unter juristischen Gesichtspunkten, als auch im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung sowie theologischer, psychologischer und sozialer Aspekte betrachtet.
Moderation: Astrid Fichtner-Wienhues, Dorothee Holzapfel (kefb)

Weitere Themen der Reihe:
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften
Ehescheidung
Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben

Die Renovierung der Orgel hat begonnen:

Demnächst werden wir hier ein Bautagebuch veröffentlichen.

Fotos Aufbau Krippe & Adventsbasar

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